Träume nicht Dein Leben, sondern lebe Deine Träume
Update: 25.12.2018 - online seit:25.10.2014

 

Frankreich - Andorra - Spanien - Frankreich


27.08.2009 bis 13.09.2009



Donnerstag, 27.08.2009

Start: ab 144.951 km      an 145.083 km

Trotz später Stunde wollen wir uns noch auf den Wag machen, auch wenn wir vielleicht nur noch 1 oder 2 Stunden fahren. Hauptsache "wir sind dann mal weg".



Mit dem Einräumen sind wir um 23.30 Uhr fertig und der Diesel brummt dann gemütlich los. Wir kommen zügig voran, aber um 1.30 Uhr holt uns dann doch die Müdigkeit ein und so fahren wir die 1. Ausfahrt nach Baden-Baden raus (Oberbruch) und finden recht schnell ein Hinweisschild zu einem CP. Natürlich ist um diese Zeit nichts mehr los, wir stellen uns aber auf den Parkplatz und schlafen ein paar Stunden in völliger Ruhe.


Tages-km: 132 km


Freitag, 28.08.2009

 
Start: ab 145.083 km      an 145.756 km

Bei bewölktem Himmel ziehen wir um 4.15 Uhr schon wieder weiter ohne den ersten Kaffee, den gibt es um 5 Uhr an der Raststätte Achern und keine 1/4 Std. später sind wir schon wieder unterwegs und erreichen kurz vor 5.30 Uhr die französische Grenze. Leider hat unser Kaffee hinter der Grenze zu, so dass es hier keinen zweiten Kaffee für uns gibt.

Die 1. Peage von 7,40 € wird fällig, aber wieso will der Automat 8,40 €? Keine Ahnung, aber es hilft nichts, gezahlt werden muss schließlich, das die Schranke hoch geht. Nach 212 km legen wir um 7.30 Uhr eine Frühstückspause ein, beraten unsere Route und nah 1 Stunde fahren wir weiter.

Eine weitere Peage (Besancon) mit 17,20 € und Zuschlag 1 € müssen wir zahlen, damit es weiter geht. Helmut verfährt sich doch glatt bei Lyon und muss deshalb 2 x 2,20 € löhnen.

Unser Tagesziel "Le Puy" erreichen wir um 16.30 Uhr und können auf dem Stadt-CP de Bouthezard einchecken.



Irgendwie macht der Anlasser Probleme. Taucht da etwa etwas Unerwartetes auf? Hoffentlich nicht. Wir lassen uns auf dem Platz nieder und entschließen uns zu einem Stadtbummel mit anschließendem Essen.

      
 
               

Gesättigt und reichlich müde geht es zurück zum CP. Verzweifelt suche ich meine 2. Canon, ob ich die zuhause liegen gelassen habe? Wäre nicht so toll, denn meine Canon streikt jetzt gerade. Ich finde sie dann noch und bereite sie vor für die morgige Tour nach Millau. Um 21 Uhr falle ich todmüde ins Bett, Helmut schafft es bis 22 Uhr.


Tages-km: 673 km


Samstag, 29.08.2009

Start: ab 145.756 km      an 146.017 km

Zunächst schlafen wir mal bis 7.30 Uhr. Erster Kaffee, dann Frühstück, Duschen und Route besprochen. Nach dem Auschecken: Duci macht wieder große Probleme mit dem Anlassen. Hammermethode … geht doch!
Noch Müll und Toi entsorgt und schon sind wir wieder unterwegs.
.
Sehr frisch ist es heute morgen. 1. Teilstück über Mende zum Einkaufen und Tanken für 0,99 Euro bei Super-Ü. Dann setzen wir die Fahrt über Millau fort. Natürlich geht es über die Brücke von Millau (kostenpflichtig) und weiter nach La Couvertoirade (Templerort), den wir besichtigen wollen.



 
 


Ein sehr schöner Ort, der uns gut gefiel. Wir fahren nun aber weiter und für den Parkplatz zahlen wir die gewünschten 2 Euro bei der Ausfahrt.

Über die A75 geht es weiter nach Lodève und dann zweigen wir Richtung Lunas ab und halten schon mal Ausschau nach einem CP. Endlich ein Schild mit dem Hinweis, dass wir in 3 km fündig werden sollen. Es geht über eine schlechte Straße immer bergauf in die Wildnis: ein CP mit Pool. Es handelt sich um einen FKK-CP für 25 Euro. Die Sanitäranlage ist ein Graus, die Spülecke mit Grün im Nacken - ich komme mir vor wie im Urwald, kein Licht, weite Wege bergauf/bergab und das alles ohne Licht. Aber sehr ruhig, kein Wunder, es ist ja auch nur noch ein Camperpaar hier.

Wir bereiten unser Abendessen zu, es gibt gegrillte Spieße. Hier wollen wir morgen so schnell wie möglich weg, daher räumen wir auch alles gleich reisebereit auf.

In der Nacht beginnt es zu stürmen, was bis morgens anhält.



Tages-km: 261 km


Sonntag, 30.08.2009

Start: ab 146.017 km      an 146.183 km

Um 7:15 Uhr ist Aufstehen angesagt, Duschen im Sanitärgebäude fällt aus, wollen kein bergauf-/bergab-km-Marathon, schließlich haben wir ein eigenes Bad mit und um 8.45 Uhr dann schnell weg.
Und wieder riesige Startprobleme, selbst Kontaktspray hilft nicht. Irgendwie kriegen wir es doch hin, das WoMo läuft.

Hinter Lunas entdecke ich einen SP mit VE und das WoMo wird ent-/versorgt. Unterwegs auch für das Frühstück Baquette gekauft und wir finden auch einen passenden Platz. Ein gemütliches Frühstück von 11:10 bis 11:45 Uhr ist nun dringend angesagt.



Dann fahren wir weiter bis Carcassone.

  
 
 
Nach dem der Anlasser immer häufiger Probleme macht, wird am Montag nach einer Werkstatt geguckt und so erkundigen wir uns beim CP. Mit 2 Adressen (Fiat und Peugeot) fühle ich mich schon ein wenig wohler. Wir lassen uns häuslich nieder und die Markise wird vorsorglich mit der Sturmbefestigung gesichert, weil der  Wind schon etwas böig ist. Anschließend fahren wir mit dem Roller zur Stadt. Nach einem Bummel und einem Drink geht es wieder zum CP zurück. Etwa um 18 Uhr treibt uns der Hunger zum CP-Restaurant, aber erst ab 19 Uhr gibt es Essen, lecker war es und gegen 20:45 Uhr wandern wir zum WoMo zurück und gehen relativ früh schlafen.


Tages-km: 166 km


31.08.2009 – Montag

Start km 146.183    an km 146.237/11 Uhr
 
sonnig - ca. 30°
 
7:15 Uhr aufstehen, 1. Kaffee, duschen, Geschirr spülen, ohne Frühstück wollen wir zeitig zur Fiat-Werkstatt in Carcasonne. Heute ist nicht unser Tag: Startprobleme schon wieder? Dann bleibt Helmut bei der Ausfahrt aus dem CP-Stellplatz mit der Heck-Lichtleiste in der Heckenbegrenzung hängen und nun ist diese rechts ziemlich verbogen. Nachdem endlich wieder startklar: ein Klackern. Helmut hat auch noch die Heckstützen vergessen einzuklappen.

Wir schaffen es dennoch auszuchecken: 21,10 Euro für CP. Noch Toi und Müll entsorgt. Auf Wasserfüllen verzichten wir, da wir drehen müssen und inzwischen einige WoMos das Gleiche vorhaben.

Die Werkstatt in Carcasonne ist schnell dank der Hilfe des CP's gefunden. Die spinnen wohl, wollen/können nicht richtig verstehen, obwohl Helmut französisch spricht. Wir sollen das Auto da lassen, aber erst am Donnerstag ist eine Reparatur (= 4 Tage) möglich. Wir entscheiden uns für das Weiterfahren und hoffen auf eine kleine Werkstatt in einem Vorort auf der weiteren Route, die Geld noch nötig haben.

 

 
Eine Umgehungsstraße führt uns zum Ortsende von Mirepoix und dort finden wir gleich zwei Werkstätten. Wir entscheiden uns für die, die in Fahrtrichtung liegt. Eine gute Entscheidung. Sehr freundlich und hilfsbereit wird gleich nach Begutachtung und Test der Anlasser ausgebaut und bestellt. Können auf dem Vorplatz der Werkstatt übernachten und kriegen auch Strom. Anlasser kommt am nächsten Tag und wird auch gleich eingebaut. Das ist ein super Service.


 
Gegen 11.30 Uhr machen wir uns auf zu einem Stadtbummel und sind total begeistert über diesen schönen, kleinen Ort, den wir wahrscheinlich nicht gesehen hätten ohne diesen Zwangsstopp. Wir lieben französische Märkte und heute ist .... Markttag!! Klasse. Endlich Frühstück ... eigentlich Mittagessen. Recht heiß ist es und wir stehen ohne Schatten. Siesta bis ca. 15 Uhr, das ist nach dem guten Frühstück nötig.




französische Elektroinstallation

 
Gegen 17 Uhr unternehmen wir nochmals einen Bummel zum Ort: Markt vom Mittag ist zu Ende. Schöner Marktplatz, von dem während des Markttrubels wenig zu sehen war. Bis 19.30 Uhr bleiben wir dort, trinken und essen etwas und beobachten das Treiben.

 

Nach der Rückkehr zum WoMo bemerke ich: Kühli funktioniert nicht auf Gas und auch nicht auf Strom. Telefonat mit Edgar, der das WoMo reparaturtechnisch regelmäßig betreut: entweder Kühli kaputt oder Schiefstand des WoMo’s. Frustriert um 22 Uhr ins Bett.


Tages-km: 54 km


01.09.2009 – Dienstag

Start km 146.237    an km 146.383

bewölkt
 

Voller Spannung sind wir bereits um 6.30 Uhr wach und machen uns über den 1. Kaffee her. Kühli mit 230 V angestellt. Habe das Gefühl Eisfach ist um 7 Uhr kälter geworden, also Butter und Wurstdose ins Eisfach.

Heute soll der Anlasser kommen und gleich eingebaut werden. Damit wir rechtzeitig fertig sind gibt es schon um 9.00 Uhr Frühstück, Kühli geht auch wieder, Hurra!!!! 1 Problem schon weniger.

Nun beginnt das Warten auf den Anlasser, ziemlich nervig das Ganze. Vertreiben uns die Zeit mit Lesen, alles sonstige ist inzwischen für die Abreise fertig zusammengeräumt. Wir kriegen einen Zwischenstand: Anlasser kommt zwischen 12 und 16 Uhr. Alle Bilder von den Speicherkarten auf Laptop gezogen. Noch SP’s auf Lappi gesucht in Foix (Süden), einen Platz gefunden, der interessant erscheint. Immer noch Lesen und Kaffeetrinken, denn ab 12 bis 14 Uhr ist Mittagspause in der Werkstatt.

Sind ziemlich genervt durch das Warten. Aber: Kühli funktioniert wieder auf Gas und Strom einwandfrei. Um 14 Uhr ist es endlich soweit … der Anlasser ist da und es tut sich sofort etwas mit dem Einbau. Alles schnell aufräumen zum Weiterfahren und um 14.55 Uhr ist es alles fertig und ich 560 € incl. Trinkgeld ärmer, Kriegen aber die Luftfedern von 3 auf 5,2 bar aufgepumpt und ab geht es.

Durch Foix gefahren und das Wetter wird schlechter. SP mit VE nicht gesehen.

   

Also weiter nach Tarascon sur Ariege. Leichter Regen, Berge in Wolken und bei der Weiterfahrt inzwischen starker Regen. Im SuperÜ noch schnell einkaufen und weiter nach Andorra.

 

Gegen
19 Uhr erreichen wir die Grenze. Wir wählen nicht die Bergstrecke mit 13 %, sondern den Tunnel mit Mautgebühr.

Offensichtlich auch andere "Verkehrsteilnehmer" wählen diesen Weg


                          

Es war eine schöne Anfahrt nach Andorra la Vella. Auf der Rückfahrt zum CP unterwegs Toi + Abwasser und um 19.30 Uhr  in „Encamp“ beim Camping International eingecheckt. Plätze sind sehr schief und das für 26,50 €. Schnell noch 1 Kanne Wasser, da der Vorrat leer ist und ein kurzer Bummel zum Ort und Essengehen.

Gegen 21.30 Uhr zum CP, leichter Regen und Gewitter begleitet uns, weswegen wir es doch etwas eilig haben. Noch 2 Kannen Wasser in den Tank. Um 22 Uhr wird das Gewitter stärker und nachts (1.30) regnet und kracht es kräftig, so dass ich davon aufwache.



Tages-km: 146 km



02.09.2009Mittwoch

Start km 146.383   an km 146.604

Erst bewölkt, dann gegen 9 Uhr Sonne.

Um 7.15 Uhr stehen wir auf. Beim Kaffeekochen ist plötzlich der Strom weg. An der Stromsäule Stecker umgestöpselt, alles ist  wieder ok und beim 1. Kaffee beraten wir unsere weitere Tour: für die südliche Strecke über Spanien Richtung Perpignan haben wir uns entschieden. Nun bleibt nur noch Frühstück, duschen, abbauen und um 10.30 Uhr können wir starten
.

       

Ca. 13.30 Uhr (97,7 km vor Coilloure) bei km 146.494
: Ich fühle mich wie bei Pleiten, Pech und Pannen.

Beim Durchfahren der Baustelle habe ich das Gefühl, dass irgend etwas nicht stimmt, das WoMo verhält sich - trotz langsamer Fahrweise wegen der Baustelle - seltsam und ich muss mich wirklich zusammenreissen, dem Wunsch sofort zu halten, zu widerstehen. Ich würde hier die komplette Straße blockieren, es steht schließlich nur eine Fahrspur zur Verfügung.

Nach der Baustelle auf dieser Bergstrecke endlich eine Haltebucht. Fazit: Reifen total kaputt. Reifenwechsel scheitert an dem fehlenden zweiten Wagenheber.



Nun muss der ACE helfen und der wird nun auch verständigt (ca. 13.50 Uhr) und uns wird geholfen, ein Schlepper mit Monteur wird kommen.


14.40 Uhr der Schlepper ist da, zu Dritt und vereinkräften Kräften den Reifen gewechselt, selbst der Monteur ist erstaunt und erkennt, es geht wirklich nur mit 2 Wagenhebern. Um 15.05 Uhr geht es weiter in seine Werkstatt wegen Kontrolle Luft des montierten Ersatzreifens. Ist ein sehr gewissenhafter ACE-Pannendienst. Also folgen wir dem Schlepper in die Werkstatt.



Diese Anlage hätte ich mir so gerne genauer angeschaut ... aber ich muss dem Schlepper folgen. Irgendwann werde ich dies bestimmt nachholen.



15.35 können wir unsere eigentliche Fahrt fortsetzen, nach dem alle Reifen nochmals kontrolliert wurden. Danke an diesen netten Monteur.

 

Ca. 17 Uhr kommen wir in Coilloure an, finden aber keinen Platz, nicht mal einen Parkplatz, das Gleiche in Argeles-sur-Mer, also weiter nach Argeles Plage zum CP La Sardane für 26,80 €.



Alles aufgebaut und dann haben wir uns bei dem aufregenden Tag ein leckeres Essen verdient. Helmut muss nochmals zurück, weil er die Dachluke und beide Alkovenfenster offen gelassen hat, rabenschwarze Wolken kommen von den Bergen und weitere unangenehme Überraschungen brauchen wir nun ganz und gar nicht mehr.
.

In der CP-Bar noch 1 Bier und 1 Bananensplit, dann ab zum WoMo. 21 Uhr: ganz leichter Nieselregen. Um 21.30 Uhr falle ich todmüde ins Bett, Helmut ist noch bis 0.30 Uhr am Lesen.



Tages-km: 221 km


03.09.2009 - Donnerstag

Start km 146.604   an km 146.765

Bewölkt

Um 5.45 Uhr bin ich wach und bereite mir einen Kaffee zu, Helmut schläft bis 8 Uhr und kriegt natürlich auch einen frischen Kaffee.
 
Abreise um 10 Uhr nach Marseilan Plage zum CP Le Paradou von Pascal. Um 12.10 Uhr (bei km 146.739) noch schnell ein Einkauf in Villeneuve-les-Beziers im Carrefout-Market. Je näher wir Bezier kommen, um so sonniger wird es, am Abend ist aber recht windig.

Um 13 Uhr erreichen wir unseren CP. Den letzten Platz (Nr. 53) können wir ergattern und wollen etwa 1 Woche bleiben.
Alles aufgebaut incl. Vorzelt. Ziemlich mühsam, weil Seitenstangen hoch angebracht werden müssen.



Auf zum Strand: boah, das Wasser ist sehr kalt, aber trotzdem ist noch viel los. Dann zurück und kleines Mittagsschläfchen gemacht. Helmut fährt während dessen mit dem Roller Brot im Ort besorgen. Anmeldeformalitäten bei Pascal erledigt, wir dürfen morgen ab etwa 12 auf den Platz 12 oder auf unseren alten Platz Nr. 4, auf dem wir 2007 mit dem Schnauferl schon standen. Gegen 19.30 Pizzaauto auf dem CP entdeckt und gleich 1 Pizza bestellt, die direkt vor Ort gebacken wird: echt lecker. Noch einen Tomatensalat von Helmut zubereitet gibt es dazu, was will der Mensch mehr. Dann gemütlich gelesen im Vorzelt, draußen war es einfach zu stürmisch und gegen 21.30 in die Heia.



Tages-km: 161 km


04.09.2009Freitag                       nur mit dem Roller unterwegs

Um 7.30 aufgestanden, die „SONNE“ ist um 8.15 Uhr da. Gemütlich gefrühstückt und Vorzelt und Co abgebaut und warten bis 12.30 Uhr auf den Umzug auf Platz 12 nahe dem Strand. Hatten uns aber in der Platz-Nr. getäuscht. Pascal zieht mittags den irgendwie zurückgelassenen WoWa von dem Platz 4, dass wir unseren angestammten Platz beziehen können. Platz 12 liegt nämlich den ganzen Tag in der Sonne, kein Fetzen Schatten.


Recht sonniger – aber stürmischer Tag/Abend – das Vorzelt deswegen noch nicht aufgebaut. Nach Umzug (ca. 14 – 15 Uhr) wandern wir zum Strand..

Relaxen ist angesagt: Mittagsschlaf, lesen, faulenzen. Fernseher: Schüssel klappt nicht mit dem Einstellen. Total genervt, ich gebe auf. Gegen 18.30 Uhr zu Fuß zum Essen. Entscheiden uns im Pizza-Lokal unweit des CP’s und wollen "marrokanisch" versuchen. Es war hervorragend. Konnten sogar 2 Weingläser für geringes Entgeld erwerben, nachdem mein Weinglas einer Holperstrasse zum Opfer fiel. Wein schmeckt eben nur aus richtigen Weingläsern.

Gegen 21.30 Uhr ins Bett.

Tages-km: 0 km



05.09.2009Samstag

Sonnig, aber teilweise immer noch recht windig.


Nach dem Frühstück wird das Vorzelt aufgebaut und teilweise wegen der Stangen improvisiert. Um 12 Uhr fahren wir mit dem Roller zum Markt nach Marseillan Plage. Natürlich geht es ohne Einkauf auf dem Markt nicht: Helmut kauft 2 Jeans und eine Hose für den Strand und 1 Poloshirt dazu, Käse, Nektarinen. Anschließend noch 1 Kaffee in einem der vielen Cafebars und zurück.



Welch Glück: das Zelt steht noch bei dem Wind, aber 1 Stange (bei der Tür) ist etwas vom Boden weg. Grrrrr.
Bogen an der Stange oben abgesägt und neu aufgestellt. Seitenwand (Windseite Heck) noch zusätzlich mit Zeltschnur nachgespannt. Unter dem Sand ist steiniger Boden und wieder was gelernt: falsche Heringe dabei, unsere verbiegen sich.

Von 15 bis 16 Uhr zum Strand: Faulenzen, lesen und doch noch aufgerappelt, wenigstens das Frühstücksgeschirr zu spülen. Und dann grillen, haben noch Fleischvorräte, dann gemeinsam zum Spülen. Ich verziehe mich gegen 21.30 Uhr ins Bett. Helmut hört laute Musik und macht sich auf zur Rezeption: eine private Geburtstagsfeier, er kam daher wieder zurück.

Tages-km: 0 km



06.09.2009 - Sonntag

Um 4.30 Uhr bin ich schon wach, ich kann einfach nicht mehr liegen Den Tag verbringen wir mit
Faulenzen, für 2 Std. am Strand mit Ergebnis: Sonnenbrand auf den Schienbeinen, obwohl ich eigentlich gar nicht so empfänglich dafür bin. Habe endlich auch Zeit für meine Leidenschaft Bücher.


07.09.2009Montag

Heute verzichte ich mal auf den Strand und pflege den Sonnenbrand auf der Liege am WoMo bei
faulenzen, lesen, Mittagsschläfchen.

Pascal schaut wegen Ersatzreifen vorbei. Er hat ein Angebot: Kleber 134 € oder Michelin 159 € incl. Montage und Auswuchten. Daher entscheide ich mich, da nur Ersatzreifen, für den Kleber.


Tages-km: 0 km


08.09.2009Dienstag

Ich begutachte heute mal den kaputten Reifen, mit dem wirklich nichts mehr anzufangen ist. Er sieht übel aus.



Auch heute wollen wir nur faulenzen.
Abends fahren wir mit dem Roller zum Ort: lecker Fisch essen. Gesättigt und zufrieden kehren wir zurück.

Tages-km: 0 km


09.09.2009 - Mittwoch

Wieder für ca. 2 Std. am Strand. Ich mache ein Mittagsschläfchen. Helmut fährt in der Zeit mit dem Roller in Marseillan zum Einkaufen für unser Grillen am Abend. Er kommt begeistert zurück, der Ort soll sehr schön sein.
Ich schaffe es, den dicken Wälzer „Die Tore der Welt“ fertig zu lesen, danach geht es um 22 Uhr ins Bett.



Der schnelle Weg zum Strand: der Hinterausgang

Tages-km: 0 km


10.09.2009 - Donnerstag

Start km 146.765    an km 146.962

Heute geht es wieder weiter nach Ruoms zur Helmut's Schwester. Wir warten nur noch auf den Ersatzreifen, den will Pascal gegen 15 Uhr bringen. Ab 12.30 Uhr Vorzelt abgebaut und alles reisefertig verstaut. Ich vertreibe mir die Wartezeit mit Fotographieren.

   

Pünktlich ist der Reifen da. Es war das Ventil, statt Gummi- wäre ein Metallventil erforderlich gewesen. Tja der Vorbesitzer hat das wohl genausowenig gewußt wie ich.

Dann noch die VE erledigt und um 15.45 geht es endlich los. Noch kurz nach Marseillan zum Hafen und dann auf unsere Route.



In Montpellier geraten wir natürlich prompt in den Berufsverkehr, ein Stück Autobahn und um 20.30 Uhr kommen wir bei Elsa an. Vorher schauen wir aber noch auf dem CP vorbei. Pizzaessen bei Elsa.
Um 23 Uhr auf den CP, den uns Elsa’s Freundin schon besorgt hatte
.

Stehen wieder schlecht: Kühli will nicht, also rechts hinten die Stütze hochgedreht und dann nur noch ganz schnell ins Bett.



Tages-km: 197 km

 
11.09.2009Freitag

Start km 146.962    an km 147.055


Morgens kurz bei Elsa, dann geht es über Grospierres, Barjac, Valon und natürlich Balazuc als Pflichtprogramm zum Kaffee und Crepes-Essen, bevor es auf den CP zurück geht.

      


Auf dem Rückweg geht es noch zum Super-Ü Käse und Wasser kaufen.

Um 18.45 fahren wir mit dem Roller zu Elsa zum gemeinsamen Abendessen mit Fabiene und Sedric. 22.30 Uhr zum WoMo zurück auf dem CP. Bin für heute erledigt, habe schon seit dem Wachwerden Kopfschmerzen und inszwischen 4 Tabletten intus.



Tages-km: 93 km


12.09.2009 - Samstag                    ab km 147.055

Start km 147.055    an km 147.428

Bei Elsa zum Abschied nochmal vorbei, bevor es endgültig auf die Heimfahrt geht. Kommen endlich um 11.30 Uhr los.
Uns erwischt auf der AB prompt ein Stau und wir wollen ganz besonders schlau sein, also runter auf die N, aber viele waren ebenso schlau, daher ist dort auch inzwischen ein kräftiger Stau. Also gehen wir unterwegs noch einkaufen und tanken in der Hoffnung, dass sich der Stau sich bis dahin auflöst.

Wir kommen bis in die Nähe von Lons-le-Saunier und beschließen, nach einem CP Ausschau zu halten. Wir folgen dann einem Hinweisschild, der uns in ein in 1,4 km von der N83 entferntes Dorf führt. Ein Municipal mitten in Dorfmitte – wunderschön in einem parkähnlichen Gelände gelegen. Wir sind auf dem CP in Chilly-le-Vignoble gelandet und zahlen 13,20 € incl. Strom. Wir haben Hunger und die Wirtin im benachbarten Restaurant erbarmt sich und richtet uns eine total leckere Wurstplatte und ein Bier für Helmut und ein schwerer Rotwein für mich stellt die richtige Bettschwere her. Wir können die Wirtin noch überreden, eine Karaffe mit diesem leckeren Roten für das WoMo mitzugeben, mit dem Versprechen, dass ich diese am Morgen wieder zurückbringe, was natürlich selbstverständlich war.



Tages-km: 373 km



13.09.2009 - Sonntag

Start km 147.428    an km 147.962

Am Morgen machen wir uns zeitig (gg. 9 Uhr) auf die restlichen km nach Hause und erreichen ohne weitere Zwischenfälle  Fürth gegen 18.30 Uhr.



Tages-km: 534 km

Karte der gesamten Reise



Gesamt-km dieser Reise: 3.011 km







nach oben - zur Reiseübersicht 

Web-Visitenkarten