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online seit: 25.10.2014

WoMo-Virus - Wie alles kam


In jungen Jahren hielt ich es nie lange an einem Ort aus und war ständig on Tour. Aber an ein Reisen mit einem Wohnmobil hatte ich keine Gedanken verschwendet, einfach weil es für mich "unerschwinglich" war.

 

Dann folgte eine Zeit, die für Urlaubsreisen keinen Raum gab. Ich hatte mich in einen jungen Vollblut-Araber-Hengst verguckt, den ich mir 1990 nach langen Verhandlungen zum Geburtstag gekauft hatte - also mir selbst zum Geburtstag schenkte. Viele Jahre widmete ich mich meiner kleinen Araberzucht.

 

 

 

 

Ich verzichtete daher gerne auf Urlaubsreisen. Neben Distanzsport und vielem mehr blieb einfach keine Zeit für Reisen. Dann folgten die langen Ritte ab 80 km mit Übernachtung für die Hengst-Leistungsprüfung, alles kein Problem, schlafen wir im Auto.

 

Boah, geht gar nicht, schrie mir morgens mein Rücken die nächtliche Unbequemlichkeit entgegen. Also muss ein kleines Zelt her. Ein einfaches, billiges Iglu-Zelt sollte es sein ... schnell aufgebaut und nur zum Schlafen gedacht. Viel Platz durfte es auch nicht einnehmen, denn der Platz im  Auto und im Pferdehänger war voll mit unverzichtbaren Rittutensilien.

 

Nach drei kalten, regnerischen Tagen war auch diese Freude schnell vorbei. Nicht mit mir. Nach einem Auto-Unfall kaufte ich mir dann einen Opel Omega (Kombi), der zumindest den Komfort bot, bei umgelegten Rücksitzen ohne kleinen Absatz bequem zu schlafen. Das Chaos begann dann aber immer abends bzw. morgens: wie richtig Hosen aus- oder anziehen. Und diese ständige Umräumerei beim Schlafengehen und morgens wieder umräumen zum Fahren. Einfach nur nervig.

 

Durch eine schwere Erkrankung und absolutes Reitverbot im April 2004 begann Reha, Wiedereingliederung und Wieder-auf-die-Beine-Kommen. Ich versuchte mich umzuorientieren, um neue Lebensfreude zu finden, ein neuer Lebensabschnitt mit neuen Prioritäten, die Reithosen mußten an den Nagel gehängt werden, dem Distanzsport wollte ich weiterhin in anderer Form treu bleiben. Aber auf keinen Fall mehr mit Zelt- oder PKW-Schlafen. Man - ich meine natürlich Frau - geht schließlich inzwischen stark auf die 50, ein wenig Komfort würde mir schon guttun und gefallen.

 

Eine Lösung war relativ schnell gefunden und so geht die Story weiter mit der Idee und Wilki.

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