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Update: 27.01.2019 - online seit:25.10.2014

Ungarn + Österreich

12.05.2010 bis 30.05.2010

 

Mosonmagyarovar und Neusiedler See


<>Mi., 12.05.2010 - 14.30 Uhr

Mein großer Zahnklinik-Termin steht an und geplant ist, bis zum Abschluss der Behandlung in Ungarn zu bleiben. Also mache ich gleichzeitig auch Urlaub.

Um 14.30 Uhr, nach der Arbeit, starte ich direkt Richtung Österreich. Bei Wisent, unweit von der österreichischen Grenze, finde ich einen Übernachtungsplatz. Trotz der Nähe zur Autobahn ist es hier sehr ruhig.


Do., 13.05.2010

Sehr früh bin ich auf, mache ich fertig. Während dessen ist auch der LKW-Fahrer auf dem Platz munter und startet seine Maschine. Ich tue es im gleich und es geht wieder auf die Autobahn. Extreme Kopfschmerzen plagen mich. Trotz Kopfschmerztabletten wird es nicht besser, so mache ich in Haag zum Tanken einen Stopp. Ich frage, ob ich für 2 Std. auf dem LKW-Parkplatz stehen bleiben darf, um mich wieder fit zu machen. Es wird mir nicht verwehrt. Gottseidank. Nach 2 Std. Pause und etwas Schlaf geht es ein wenig besser, so dass ich mich wieder auf den Weg mache.  Doch die Kopfschmerzen werden wieder heftiger, je näher ich Wien komme. Erst als ich nach Süden abbiegen kann und Richtung Ungarn bin, wird es zunehmend besser.  Bei der Ankunft erfahre ich den Grund: in Wien ist ein wahnsinniges Unwetter gewesen und da ich sehr wetterfühlig bin, hat dies seine Spuren bei mir hinterlassen.

Ich erreiche Mosonmagyarovar und quartiere mich bei Joszef auf seinem SP ein.

Fr., 14.05.2010

Was muss ich am Morgen feststellen? Hat mir doch tatsächlich ein LKW auf dem Parkplatz in Haag meinen Heckträger beschädigt und ist nicht mehr greifbar. Ich habe davon nichts mitgekriegt, denn ich habe wohl tief und fest geschlafen in den 2 Stunden. Ich ärgere mich schon darüber, aber es hilft nichts. Ich hoffe nur, dass ich keinen Ärger damit auf der Heimfahrt bekomme, alle Lichter gehen, es ist nur die weiße Abdeckung nach vorne ganz kaputt.

   

Also geht es zu meinem ersten Termin in der Klinik und ich bin relativ bald wieder fertig. Beim Frühstück überlege ich mir, was ich nun anstellen könnte. Allzu weit weg will ich nicht fahren, ich schließlich einen weiteren Behandlungs-Termin am 19.05.2010. Also fällt die Entscheidung auf den Neusiedlersee. Und schon geht es los. Entlang des Sees finde ich am Mittag einen Campingplatz und lasse mich dort nieder. Besonders einladend wirkt der Himmel nicht gerade auf mich, lediglich die Surfer haben wohl ihren Spaß.






Sa., 15.05.2010

Immer mehr Surfer tummeln sich inzwischen auf dem See, nur für mich als Fußgänger macht es nicht wirklich Freude, wie ich bei einem kleinen Spaziergang über den Platz feststelle.







So., 16.05.2010 bis Mo., 17.05.2010

Noch immer hat sich das Wetter nicht wirklich beruhigt und ich verbringe die meiste Zeit lesend im Wohnmobil.







Die., 18.05.2010

Ich habe morgen einen Termin in der Klinik. Aber: mein WoMo springt nicht an, Batterieproblem. Also verständige ich den ACE, der mir innerhalb von 1 Std. den Pannenhelfer auf den Platz schickt. Ich kriege Starthilfe - die Batterie ist hinüber - um den Pannenhelfer zu seiner Werkstatt zu folgen. Eine neue Batterie ist auch schnell eingebaut und alles ist wieder gut ... nur bin ich 230 Euro ärmer.

Unterwegs zum SP bei Joszef gehe ich noch einkaufen und kriege wieder einen schönen Platz. Ich entdecke ein etwas "anderes" WoMo, es erscheint auf Basis eines PKW's, mir gefällt das ausgesprochen gut im Vergleich zu meinem riesigen WoMo.



Die nächste Zeit werde ich hier bleiben, denn meine Behandlung geht in die Endphase. Regelmäßig muss ich in die Klinik, besonders gut geht es mir auch nicht, so verbarrikadiere ich mal in meiner Hütte und verbringe die Zeit mit Lesen, Fernsehen, Schlafen. Das Wetter lädt auch nicht gerade dazu ein, draußen zu sein.

Irgendwann geht es mir besser und so lerne ich ein Schweizer Ehepaar und auch ein weiteres Ehepaar kennen und wir verbringen zusammensitzend bei genügend Rotwein wirklich schöne Stunden vor deren Wohnmobilen.


Mosonmagyarovar


Frei., 28.05.2010

Heute mache ich auf zu einem ausgiebigen Spaziergang durch einen Teil des Ortes. Es wäre ja schade, wenn ich absolut nichts von hier gesehen hätte, nach dem ich doch so lange hier war. Mir gefällt der Ort und zufrieden kehre ich nach meinem Besuch in einem kleinen Cafe gegenüber der Klinik zum WoMo zurück.



Morgen geht es wieder Richtung Heimat, daher beginne ich schon mal mit dem ersten Einräumen, dass ich morgen nicht so viel vor mir habe.


Sa., 29.05.2010 und So., 30.05.2010

Zeitig starte ich und es klappt alles ohne Probleme. Am späten Nachmittag suche ich mir wieder einen Übernachtungsplatz unweit der Autobahn, so dass ich am nächsten Tag die letzten km nach Hause unter die Räder nehmen kann. Auch diese restliche Fahrt verläuft ohne Zwischenfälle und ich erreiche mein Zuhause.


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